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* Nubische Giraffe (G. c. camelopardalis), östlicher Sudan,
westliches Äthiopien
* Westafrikanische Giraffe (G. c. peralta), auch Nigerianische
Giraffe, früher ganz Westafrika, heute nur noch in einzelnen isolierten
Vorkommen, wie dem Waza-Nationalpark im Norden Kameruns.
* Kordofan-Giraffe (G. c. antiquorum), westlicher Sudan,
Zentralafrikanische Republik
* Netzgiraffe (G. c. reticulata), nördliches Kenia, südliches
Somalia, Süd-Äthiopien
* Uganda-Giraffe (G. c. rothschildi), Ursprünglich Nord-Uganda, Südost-Sudan
und West-Kenia, heute fast nur noch im Lake-Nakuru-Nationalpark in Kenia
und einigen Gebieten Ugandas, wie dem Murchison Falls National Park;
Situation im Sudan aufgrund der politischen Lage ungewiss
* Massai-Giraffe (G. c. tippelskirchi), südliches Kenia, Tansania
* Thorncroft-Giraffe (G. c. thorncrofti), Luangwa-Tal in Sambia;
Status umstritten
* Angola-Giraffe (G. c. angolensis), Ursprünglich in Nord-Namibia,
Nord-Botswana, West-Simbabwe, Süd-Sambia, Süd-Angola
* Kapgiraffe (G. c. giraffa), Süd-Simbabwe, Südwest-Mosambik,
nordöstliches Südafrika; früher bis ins Kapland
Männchen
(Bullen) werden bis zu 6,0 m hoch und wiegen bis zu 1.900 kg, die
Schulterhöhe beträgt zwischen 2,0 und 3,5 m. Die Weibchen (Kühe) sind
in der Regel etwas kleiner und leichter. Der Hals der Giraffen ist
außergewöhnlich lang, gleichwohl besteht die Halswirbelsäule, wie bei
fast allen Säugetieren, aus nur sieben Halswirbeln, die jedoch stark
verlängert sind. Der lange Hals bedeutet auch eine Herausforderung für
das Kreislaufsystem der Giraffe: Schließlich muss das Gehirn zuverlässig
mit genügend Blut versorgt werden. Daher ist das Herz der Giraffen
besonders leistungsstark. Es kann 60 Liter Blut pro Minute durch den
Körper pumpen, wiegt 12 kg und sorgt für einen Blutdruck,
der dreimal höher ist als beim Menschen. Die blaugraue Zunge kann 50 cm
lang werden und ist zum Greifen befähigt.
Giraffen
sind in afrikanischen Savannen verbreitet. Heute leben sie nur noch
südlich der Sahara, vor allem in den Grassteppen Ost- und Südafrikas.
Die Bestände nördlich der Sahara wurden frühzeitig durch den Menschen
ausgerottet: während des frühen Altertums im Niltal und etwa im 7.
Jahrhundert in den Küstenebenen Marokkos und Algeriens. Im 20.
Jahrhundert verschwanden Giraffen aus vielen weiteren Bereichen ihres
Verbreitungsgebiets
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